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Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu wichtigen Personen des S’ensemble Theaters wie z.B. über Theaterleiter, Schauspieler, Autoren… |
an der Theaterbar mit Thyra Templiner |
Haben Sie Erfahrungen
mit WGs in ihrem persönlichen Leben? Ja. Ich
wohne selbst in einer WG. Zum zweiten Mal. Kommt
drauf an, was man unter einem „längeren Zeitraum“ versteht. Aber ich denke nein.
Für einen bestimmten Lebensabschnitt ist das mal ganz in Ordnung, aber auf
Dauer… nee, nee, nee. Im Jahr
2000, im Theater… und so fort, in München. Eine der
Hauptrollen in einem Fantasy-Spektakel wie „Herr der Ringe“, oder in einem
monumentalen Epos, oder auch SciFi. Ich bin nämlich nicht von dieser Welt.
Dafür würde ich töten. ;-) Oh, da
gibt es viele. Das ändert sich auch immer wieder mal ein wenig. Es gibt einige
begnadete Filmemacher. Die Filme von Oliver Stone, Clint Eastwood oder Buz
Luhrman finde ich gut. Oder David Lynch. „The Straight
Story“ versus „Mulholland Drive“, „Inland Empire“ usw. Die ersten Teile von
“Twin Peaks”. Und
weiter einfach mal querbeet. „No Country for old men“, “Cypher”, “Fight Club”,
“Four Rooms”, “Fear and Loathing in Las Vegas”, “Austin Powers” alle drei
(mögen ja viele gar nicht. Ich könnte mich wegschmeißen… :-D) von Helge
Schneider besonders „Kommissar 00 Schneider“, „Trainspotting“, „Layer Cake“,
„Falling Down“, „Alexander“, „Adaptation“, „Knowing“, der letzte „Star Trek“
Kinofilm: grandios!, „Million Dollar Baby“, „Gran Torino“, „American Psycho“, „Blow“,
„Zurück in die Zukunft Teil 1-3“ ist Kult, „Brügge sehen… und sterben“, „Deja
Vue“, „Equilibrium“, „Gladiator“, „Into the wild“, „König der Fischer“, „Lethal
Weapon“, „London“, „Revolver“, „Matrix Teil1“, „Mickey Blue Eyes“, „Taken (96
Hours)“, „Watchmen“, „Cable Guy“, „Yes Man“, „Zoolander“ und, und, und… Ich höre
verhältnismäßig wenig Musik, kann aber mit den meisten Musikrichtungen was
anfangen. Ich sollte die aufzählen, mit denen ich nichts anfangen kann. Das
wäre z. B. Reggae, Soul und so' n Zeug. Davon krieg ich Pickel. Aber zurück zu
dem, was ich mag. Ich glaube, ich bin – da in den 80ern groß geworden – eine
alte Pop-Seele, speziell in die elektronische Richtung. Ich höre aber auch sehr
gerne Klassik und ab und an Rock. Beispiele: Depeche Mode,
Cold Play, The Killers, Simon & Garfunkel, Richard Ashcroft, Arcade Fire, Red
Hot Chili Peppers… Also
zunächst fällt mir da mal „Lesen“ ein. Und dann wäre da noch Lesen, Lesen und
Lesen. Nee Quatsch. Laufen, Yoga, Fitnessstudio, Meditation (auf die Atmung
konzentrieren… ich wunder mich nämlich die ganze Zeit, warum das von alleine
geht. Also konzentriere ich mich drauf. Ich komme dem auf die Schliche und dann
bewirke ich, dass alles andere auch von alleine geht. Toller Ansatz, nicht?!)
Ansonsten bin ich so ziemlich technikbegeistert. Verbringe somit viel Zeit vor
der Kiste, die sich Computer nennt. Unglaublich, was sich da immer wieder und
immer weiter tut. Ein eigenes Bewusstsein, wie in einigen Endzeitfilmen, wird
die Technik wohl nie entwickeln. Aber was, wenn das Bewusstsein sich der
Technik bemächtigt, um zu agieren und die kosmische Ordnung samt Chaos im
Gleichgewicht zu behalten?! Mönch.
Aber als ich von der Schule kam, war es sehr schwer, einen Ausbildungsbetrieb
in dieser Richtung zu finden. Deshalb lernte ich erstmal Kfz.-Mechaniker. Oder
ein illegal operierendes Computergenie, genannt Hacker, dass sich im Netz jeden
beliebigen Zugang verschafft, ohne erwischt zu werden. | Ronald Hansch spielte in den Stücken
|
| Schauspieler Christian Tompos | |
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Haben Sie Erfahrungen mit WGs in
ihrem persönlichen Leben? Nein, das
wäre nichts für mich. Wie schon
erwähnt, nichts für mich. Auf keinen Fall! Wann standen Sie zum ersten Mal auf
einer Bühne? Das war so
in der dritten oder vierten Klasse in Ungarn, da habe ich mit einem Freund bei
einer Schulveranstaltung die Band Modern Hungaria (die ungarische Antwort auf
Modern Talking) imitiert, die besten bekamen einen Preis. Wir gingen leer aus. Da gibt es
mehrere Rollen die ich gerne spielen würde, die jetzt alle aufzählen, würde den
Rahmen sprengen. Mehrere 80´er,
Hipp Hopp, Rap, R´nB, teilweise auch Punk (hier fast nur die Band Offspring)
und Rock Fitness,
Lesen, Schreiben, Musik, Theater, Kino, Kick&Thaiboxen, MMA, Squash Auf jeden
Fall was kreatives, gestalterisches wo ich mich selber einbringen kann. Als
Kind schon wollte ich Schauspieler, Sänger oder Stuntman werden. Wurde
natürlich von keinem ernst genommen. Bevor ich
meine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte, hatte ich eine Ausbildung als
Kaufmann im Einzelhandel abgeschlossen. Was mich natürlich, bei meinem Wesen,
auf Dauer nicht zufrieden stellte. . . und danach machte ich etliche Jobs, die
mich auch alle nicht erfüllten. Bis ich dann so weit war, jetzt oder nie und
meine Laufbahn als professioneller Schauspieler nahm ihren Anfang. | Christian Tompos spielte im Stück "Butterbrot" |
Theaterleiter Dr. Sebastian Seidel |
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Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Theaterbesuch? Nein, nicht wirklich. Verschiedene Theaterbesuche in frühester Jugend sind mir in Erinnerung, aber ich weiß nicht mehr, welches Stück ich zuerst gesehen habe. Ich vermute, es waren die "Oberuferer Weihnachtsspiele" in der Waldorfschule in Ulm. Wann standen Sie zum ersten Mal auf einer Bühne? In der Schule habe ich in der zweiten oder dritten Klasse in "Joseph in Ägyptenland" den Joseph gespielt, der die Träume des Pharao deuten kann und dann König wird. Wollten Sie schon immer fürs oder im Theater arbeiten oder gab es da früher auch andere Berufswünsche wie z.B. Lokführer oder Pilot? Als Kind war ich überzeugt, dass ich wie mein Vater Arzt und Professor an der Uni werden würde. Das hat sich dann grundlegend gewandelt. "Warten auf Godot" ist Ihr LIeblingsstück. Was fasziniert Sie daran besonders? Durch "Warten auf Godot" habe ich verstanden, wie unsere christlich-jüdische Tradition seit Jahrtausenden aufgebaut ist, wie wichtig das in der Zukunft liegende Heilsversprechen ist, wie sehr das Warten auf besondere Ereignisse unser Leben bestimmt.Über die Inszenierung von Samuel Beckett an der Schaubühne in Berlin gibt es Probenprotokolle, die ich mit Begeisterung gelesen habe. Später war ich Regieassistent bei einerInszenierung in Ulm und habe dabei immer neue Facetten, Lesarten und Interpretationsmöglichkeiten des Stückes kennen gelernt. Mein Stück "Marathon" ist wesentlich von "Warten auf Godot" beeinflusst. Gibt es ein Lieblingsmusikstück? Einen Lieblingsfilm? Die "Goldberg Variationen" von Bach, gespielt von Glenn Gould höre ich immer wieder sehr gerne. Einen Lieblingsfilm gibt es nicht, aber einige, an die ich mich stark erinnere und die ich gerne irgendwann wieder sehen möchte; so z.B. "Night on earth" von Jim Jarmusch oder "Shadows and Fog" von Woody Allen. Falls der Beruf des Theaterleiters und Autors noch Zeit dazu lässt, welche Hobbies haben Sie? Mein Beruf ist meine Berufung und dadurch auch mein Hobby. Daneben ist sicherlich noch Sport wichtig, wenn ein Ball mit im Spiel ist. Was bedeutet für Sie "Urlaub"? Urlaub heißt
unbeschränkt Zeit für meine Familie zu haben. Das können Wochen, Tage
oder auch nur wenige Stunden sein, in denen einzig und allein der
Augenblick wichtig ist. | Mehr über Sebastian Seidel, seinen Lebenslauf und seine Stücke erfahren Sie hier: |